Wo ist Gott?

Die Geschichte von Adam und Eva kennt jedes Kind. Beide versteckten sich vor Gott hinter einen Gebüsch weil sie genau wussten, dass sie Unrecht taten vor Gott. Pfarrer Busch stellte sich folgendes vor als würde er über den Paradies laufen und Adam hinten den Gebüsch treffen.

„Na Adam was machst du hier?“
„Ach nichts, verstecke mich nur…“
„Ach was! Weißt du, ich muss mal was über Gott schreiben wo die Menschen in finden können…“
„Was?? Bist du Verrückt? Die Frage ist nicht wie ich Gott finde sondern wie kann ich ihm Loswerden! Du bist ja Verrückt so eine Frage zu stellen!“
Genau das ist die Frage die wir uns Heute stellen;

Wie werde ich Gott los? Adam sagte, „Du brauchst ihn nicht zu suchen Er ist da!“

Nun eine Geschichte wo man eigentlich darüber lachen sollte. Wo Pastor Busch noch ein Student in Tübingen war existierte damals so wie heute eine Studentenvereinigung. Eines Tages fand eine große Veranstaltung statt. Sie luden Professoren, Bürgermeister und andere Persönlichkeiten ein die natürlich vorne an der ersten Reihe saßen. Vater Busch war auch mit von der Partie saß allerdings ganz hinten. Bekanntlich fangen Studentenveranstaltung nie pünktlich an, warum bleibt ein Rätsel. Der Leiter, ich nenne ihn einfach Theo Loge, stellte kurz das Programmablauf vor Einleitung; das Männerchor von Ottenfeld singt. Man hörte hinter den Vorhang das Geräusch der Männerschritte wie sie sich Vorbereiteten dann wurde es ganz still noch wenige Sekunden geht es los aber… der Vorhang ging nicht auf. Nun waren es schon drei Minuten verstrichen und der Vorhang ging immer noch nicht auf. Der Bürgermeister und die Professoren wurden schon unruhig die Prominenten erst recht doch der Vorhang ging einfach nicht auf. Der Leiter, Theo Loge, schleicht sich hinter den Vorhang und schrie leise „Mensch, warum singt ihr nicht?“

„Der Vorhang geht nicht auf…“ erwiderte der Dirigent. Theo Loge sah wie jemand an den Seilen des Vorhanges herum fummelte anscheint haben sich die Seilen verfangen. „ So ein Blamage und das gleich am Anfang…“ schreit leise Theo der nun auch ungeduldig geworden war. „Mensch… geht doch mal runter lass mich mal dran!“ Theo stürzte sich heftig auf die Seilen allerdings technisch überhaupt nicht begabt aber er musste drauf um die Blamage zu entgehen. Theo war so aufgeregt, dass er sich mit der Krawatte in die Seile einkeilte wo sie jetzt nach hinten zeigte, die Hosen fingen an herunterzurutschen. In den Augenblick ging plötzlich der Vorhang auf und Theo befand sich in drei Meter Höhe. Ein großes Lachen ging in den Saal herum und alle sahen zu wie der arme Theo in die Luft hing. Eine peinvoll verlegende Szene das war das Beste stück während der Veranstaltung überhaupt. Nach Veranstaltungsschluss lief Pfarrer Busch nach Hause und plötzlich kam ihn die Szene wieder zum Vorschein. Theo hat in seinem Tumult auf sich nicht aufgepasst. Die Krawatte nach hinten die Hose herunter in drei Meter Höhe. Theo dachte er wäre hinter den Vorhang und keine schaut ihn zu bis er plötzlich in so eine unangenehme Lage auf offenen Bühne stand.

Wir alle führen ein gutes Teil unserem Leben hinter eine Vorhang wir nennen es; ‚Privatsphäre’. Auf der Arbeit oder auf der Straße stehen wir auf eine offene Bühne jeder kann uns sehen, hören und beobachten. Jedoch gibt es in unserem Leben viele Dinge wo wir sagen „Es geht kein was an das ist meine Privatleben und das wird hinter den Vorhang gespielt!“

Leider muss ich dir Miteilen; Es gibt keine Privatsphäre. Keine Sekunde unseres Lebens können wir hinter den Vorhang stehen. Unser ganzes Leben geschieht auf offene Bühne und in Zuschauerraum gibt es ‚Einer’ der stillschweigend uns zuschaut.